Impressum

Sportliche Laufbahn:

Guido Köstermeyer begann im Alter von 12 Jahren mit dem Klettern im Ith. Dort konnte er mit Magnus der Magier 1987 die erste 10- in Norddeutschland erstbegehen. 1989 zog er in die Fränkische Schweiz wo ihm die erste Wiederholung von Wallstreet (11-) gelang. Auch im Wettkampfklettern hinterließ er seine Spuren mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1991 und dem Dritten Platz bei der Weltmeisterschaft im gleichen Jahr. Als erster Deutscher gewann er einen Welt- Cup Wettbewerb (Nürnberg 1992). Alle Wettkampfergebnisse bei digitalRock. Nach der Wettkampfzeit widmet er sich nun wieder ganz dem Klettern in der Natur, wo er 1995 Shangrila (8c+) erstbegehen konnte. Im alpinen Sportklettern konnte Guido unter anderem Onsightbegehungen vom „Weg durch den Fisch“ (Marmolada, 9-) und der Alpenliebe (Drei Zinnen, 9) sowie eine Rotpunktbegehung der Hoabuachenen (Urlkopf 10-) für sich verbuchen.

Guido Köstermeyer beschäftigt sich speziell mit der Trainings- und Bewegungslehre des Sportkletterns. Von 1998 bis 2000 betreute er die deutsche Sportkletternationalmannschaft als Trainer. Momentan ist er Mitglied im Bundeslehrteam Sportklettern des DAV.

Studienverlauf:

WS 1992/93 bis zum SS 1995 die Fächerkombination Sport – Wirtschaft für das Lehramt an Gymnasien an der Friedrich- Alexander Universität Erlangen – Nürnberg. Zum WS 1996 wechselte er in den Diplomstudiengang Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Erwachsenen- und Seniorensport an der FAU Erlangen- Nürnberg. Diesen Studiengang beendete er im SS 1997 mit der Diplomprüfung. Thema der Diplomarbeit: Training der leistungsrelevanten konditionellen Hauptbeanspruchungsformen im Sportklettern. Im Jahr 2000 erfolgte der Abschluss der Promotion zum Thema Bestimmung, Bedeutung und Training der lokalen Kraftausdauer der Fingerbeuger im Sportklettern.

Heute arbeitet er als Leiter des Hochschulsports und Dozent an der FAU Erlangen-Nürnberg.

Publikationen in Kletterzeitschriften

Köstermeyer, G. (1998). Die drei Schitte zum Erfolg. Techniktraining im Sportklettern. Der Bergsteiger, (5).

Köstermeyer, G. (1999a). Fit in die Saison. Teil 2: Ausdauertraining. Klettern, (2).

Köstermeyer, G. (1999b). Fit in die Saison. Teil 1: Krafttraining. Klettern, (1).

Köstermeyer, G. (2001a). Videoeinsatz beim Klettern. Klettern, (11).

Köstermeyer, G. (2001b). Übergangstraining in der Halle – Der letzte Schliff. Klettern, (3).

Köstermeyer, G. (2004). Fit nach Plan über den Winter. Klettern, (1).

Köstermeyer, G. (2007). Fit durch den Winter. Panorama, (6).

Köstermeyer, G. (2009). Taktik zm Erfolg. Klettern, (April).

Köstermeyer, G. (2011). Weg vom Plateau. Klettern, (Januar/Februar).

Köstermeyer, G. (2011). Trainingsplanung – Gut geplant ist halb geklettert. panorama 6/2011

Köstermeyer, G.; Lade, P. (2011). Kletterunfälle im Frankenjura. bergundsteigen 3/11

Köstermeyer, G.: Aufsteiger gesucht! Talentsuche und -förderung Klettern im DAV. Panorma 4/2012

Wissenschaftliche Publikationen

Köstermeyer, Rütten, A., & Abu-Omar, K. (2003). Prävention von Rückenschmerz durch Interventionen – aktuelle Ansätze und Probleme., (5), 179-185.

Köstermeyer, G., Abu-Omar, K., & Rütten, A. (2005). Rückenkraft, Fitness und körperliche Aktivität – Risiko oder Schutz vor Rückenbeschwerden? Ergebnisse einer Querschnittsuntersuchung. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 56(2), 45-49. Abgerufen von http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/images/Heft%200205/45-49.pdf.

Köstermeyer, G., Delaleu, N., & Schepers, M. (1999). Peak Performance. LÜMA Verl.

Köstermeyer, G., Neumann, P., & Schädle-Schardt, W. (2001). Go–climb a rock. Sportklettern–Aktuelle Aspekte zum Lehren, Üben und Erleben, Hamburg.

Köstermeyer, G., & Tusker, F. (1997). Sportklettern: Technik-und Taktiktraining. Lochner.

Köstermeyer, G., & Weineck, J. (1995). Notwendigkeit des einfingrigen Trainings der Fingerbeugemuskulatur zur Leistungssteigerung im Sportklettern. Ver-gleich der Kraftentwicklung bei ein-und vierfingriger Maximalkontraktion. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 46, 356-362.

Köstermeyer, G. (o. J.). Klettertechnik.

Köstermeyer, G. (1997). Training der leistungsrelevanten konditionellen Hauptbeanspruchungsformen im Sportklettern. Erlangen: Universität.

Köstermeyer, G. (2000). Bestimmung, Bedeutung und Training der lokalen Kraftausdauer der Fingerbeuger im Sportklettern (S. 120). Neuried: ars una.

Köstermeyer, G., & Tusker, F. (1997). Kinematische Analyse einer dynamischen Klettertechnik. Leistungssport, 27(2), 43-46.

Köstermeyer, G., & Weineck, J. (1998). Zur Bedeutung von elementaren Zeitprogrammen fuer die Sprintleistung und Talentdiagnose. Leistungssport, 28(2), 22-25.

Schöffl, V. R., Möckel, F., Köstermeyer, G., Roloff, I., & Küpper, T. (2006). Development of a performance diagnosis of the anaerobic strength endurance of the forearm flexor muscles in sport climbing. International journal of sports medicine, 27(3), 205-11.

Schöffl, V., Möckel, F., & Köstermeyer, G. (1997). Entwicklung einer sportartspezifischen Leistungsdiagnostik der laktaziden Kraftausdauer der Unterarmbeugemuskulatur im Sportklettern. Österreichisches J für Sportmedizin, 1, 30-38.

Sönnichsen, C., Weineck, J., & Köstermeyer, G. (1997). PEP eine Studie zur Präventionserziehung–Teil 3: Motorisches Leistungsvermögen und kardiovasculäres Risiko von Schulanfängern. Haltung und Bewegung, 3, 5-10.

Weineck, J., Köstermeyer, G., & Sönnichsen, C. (1997). PEP eine Studie zur Präventionserziehung–Teil 1: Zum motorischen Leistungsvermögen von Schulanfängern. Haltung und Bewegung, 17(1), 5-16.